Triathlet:innen dürfen auch mal „fremdgehen“ – HYROX Wien
- 20. Feb.
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Auch Triathlet:innen dürfen gelegentlich über den Tellerrand hinausblicken – in diesem Fall ging es nach Wien zum HYROX. Und eines ist sicher, dieser Bewerb hat es in sich.
Dort, wo Ausdauer gefragt war, fühlen wir Triathlet:innen uns naturgemäß wohl. Die 8 × 1000 Meter Laufen, der SkiErg sowie das Rudern lassen sich dank solider Grundlagenausdauer gut bewältigen. Doch HYROX wäre nicht HYROX ohne die berüchtigten Kraftstationen.
Spätestens beim Sled Push wurde klar, solche Pulshöhen waren bis dato eher unbekannt. Ein intensiver Reality-Check – Beine brennen, Puls am Limit, Atmung im roten Bereich. Auch bei den Burpee Broad Jumps wollte der Puls komischerweise kaum zur Ruhe kommen, und die abschließenden Wall Balls zeigten den Glutes endgültig ihre Grenzen auf. Wer die letzte Station beim HYROX kennt, wird vermutlich schon mit dem Ausdruck "No Rep" konfrontiert worden sein, wer noch nicht die Ehre hatte, dieser Ausdruck wird euch in euren Träumen verfolgen. "No Rep, Wurf zählt nicht, du musst weiter runter, No Rep, immer noch nicht weit genug unten, No Rep, No Rep....."
Unterm Strich aber trotzdem: ein Bewerb mit absolutem Suchtfaktor. Die Mischung aus Ausdauer und Kraft fordert auf eine ganz andere Art – intensiv, brutal ehrlich und unglaublich motivierend. Klare Empfehlung: Das sollte man zumindest einmal selbst erlebt haben.
Am Ende stand eine Zeit von 1:29:38 auf der Uhr – und statt der gewohnten Medaille gab es den verdienten HYROX-Patch.
Definitiv nicht das letzte „Fremdgehen“, vielleicht wird das sogar eine Beziehung fürs Leben, der Herzschlag war jedenfalls so hoch wie nie zuvor. 💪🔥





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